Gaspistole

Gaspistolen sind Abwehrmittel, die das Aussehen einer Schusswaffe haben. Bei Auslösung wird ein Gasgemisch abgegeben. Im Regelfall handelt es sich um CS-Gas bzw. Tränengas.

gaspistoleEine Gaspistole wird mit mehreren Patronen geladen. Anschließend kann durch Auslösung mehrmals ein Gasgemisch abgegeben werden. Das Tränengas bzw. CS-Gas soll dann Angreifer in die Flucht schlagen.

Das Problem liegt in der Handhabung der „Waffe“. Im Ernstfall kann das Gerät leicht gegen das Opfer verwendet werden. Bei Auslösung nahe am Körper entsteht ein großer Druck, was zu schweren Verletzungen der Haut führen kann.

Weiterhin ist eine Gaspistole auffälllig und kann schwerer verdeckt getragen werden. Sieht der Angreifer die Pistole, kann es zur Eskalation kommen. Ein weiteres Problem: Auch Unbeteiligte können zunächst nicht unterscheiden ob es sich um eine echte Waffe handelt. Eine echte Gefahrenquelle, auch beim Kontakt mit der Polizei!

Rechtliches

Der Erwerb einer Gaspistole ist erlaubnisfrei. Zum Führen wird der „kleine Waffenschein“ benötigt, den man sich bei seiner örlichen Behöre beantragen kann. Dieser Waffenschein muss immer mitgeführt werden.

Fazit:

Unhandlich, gefährlich, kompliziert – Gaspistolen sind als Selbstverteidigungsmittel nicht geeignet. Wir raten ab.

6 Responses to “Gaspistole”

  1. Kann eine Gaspistole toedlich sein?

  2. Ungeladen können sie der Abschreckung z.b. bei einem Einbruch dienen, ich persönlich halte Tränengas in einer Sprühdose jedoch für besser.

  3. Ich halte die Warnungen vor GW für eine Art Denkmode, – es klingt gut, und jeder erzählt es gerne weiter. „Wir sind die stets Friedfertigen, der Mensch ist gut und Waffen böse, böse!“ Das ist es was psycholog. meist nur dahintersteckt.

    Das meiste stimmt jedoch einfach nicht, – wobei ich aus pers. Erfahrung spreche! Das größte Problem – und Risiko für die Bürger -, ist ohnehin die bescheuerte Gestetzeslage zugunsten Krimineller.

    1. Die Reichweite v. 9mm-Pfeffermun. ist g r ö ß e r als bei vielen Sprays! U.a. bei zahlreichen YouTube-Videos kann man es sich ansehen. Und hätten die guten Menschen im Bundestag die Patronenenergie nicht herabgesetzt, wäre sie noch gößer. Auch sind nicht alle Spays zuverlässig, und mehr als einmal sprühen (3-4 Sek.) meist nicht mgl., dann ist Feierabend.

    2. Wenn man nicht erst droht und „Cowboy spielt“ kann man eine GW genauso – nämlich unvermittelt – einsetzen wie ein Spay, – und dann fliehen. Kein Unterschied also. Außerdem mehrmals hintereinander schießen, sinnvoll auch wechelweise mit Gas u. Knall, um den Druck auf die jeweils folgende Gaspatrone zu verst. Hinzu kommt der laute Knall, er kann zus. irritieren und der Angreifer fürchtet u.U. auch – falls er nicht ganz ausgeschaltet ist -, daß Anwohner wmgl. die Polizei anrufen usw.

    3. Man kann mit einer GW auch zuschlagen, – und wie! Soviel zu dem oft gehörten Argument, schon ein Knüppel wäre besser als eine GW. Quatsch also!

    4. Der Angreifer hat wmgl. eine echte Waffe! Unsinn, – noch nie vorgekommen. Auch Schwerverbrecher überlegen dreimal bevor sie Jemanden tatsächlich umlegen und dafür in den Knast gehen (Vorstrafen, illeg. Waffenbesitz usw.)! Eher türmen sie lieber. Anders bei übernervösen Polizisten, aber das waren jeweils spezielle Szenarien!

    5. Polizisten bevorzugen Spray. Ja sollen sie neben der Heckler&Koch auch noch eine Gaspistole mitführen? Außerdem sollen sie stets liebe Leute sein und haben selber ständige Angst vor dem Richter zu landen, wenn sie armen Ganoven, die nichts für ihre Kindheit können wehtun würden. Und den Bürger schützen, – wie kommen Sie denn darauf?

    6. Tödlicher aufgesetzter Nahschuß usw. Siehe ersten Absatz. Ich glaube häufiger haben Ehefrauen ihre Gatten mit dem Bügeleisen umgebracht.

    Also, laßt uns vernünftig bleiben.

  4. Ich stimme Marco Passano komplett zu.
    Außerdem kostet Pfeffermunition weit weniger als die auf dieser Seite so sehr angepriesene „Jet Protector“ Munition (Bei selber Funktionsweise und vergleichbarer Reichweite). Eine normale Gaspistole hat noch dazu 2 bis 10 mal so viel Munition wie ein klassisches Spray oder ein „Jet Protector“.

    Nebenbei bemerkt bevorzugen Polizisten Spray in erster Linie, damit es keine Verwechslungen mit der scharfen Waffe gibt. Im zivilen Leben tragen auch viele Polizisten Gaspistolen.

  5. Ich kann Marco Passano nur bedingt zustimmen!

    Eines gebe ich ihm Recht in Deutschland betreibt man mit seinen Gesetzen aktiven Täterschutz. Wenn ich bei einem Einbruch in Notwehr den Übeltäter verletzen muss, dann muss ich mich hinterher wegen „Körperverletzung“ vor Gericht verantworten, warum?

    Aus diesem Grund alleine werden schon viele Ersthelfer abgeschreckt und bis die lahme Polizei auftaucht braucht es meistens 30-45min, war bei meinem Unfall auch nicht anders, da hat es 45min gedauert. Doch die Täter werden immer skrupelloser, teilweise treten diese Menschen noch auf ihr opfer ein, auch wenn es schon längst hilflos auf dem Boden liegt.

    Auch auf dem Land ist man mittlerweile nicht mehr sicher, da auf dem Land teilweise diese Asylheime gebaut werden. Auch bei uns ist heute morgen einer um 4:00 Uhr um unser Haus gelaufen, um eventuell Einbruchsmölglichkeiten auszukuntschaften. Sicher fühlt man sich dann nicht mehr, vorallem hatte er schon vorkenntnisse, um unseren beleuchteten Weg zu umgehen.

    Gaswaffen mit Pfeffermunition unterliegen auch gewissen Grenzen, die schnell auszuloten sind. Die Pfeffermunition hat im gegensatz zu Marcos aussagen nur eine geringe Reichweite wie Pfefferspray eben auch. Das austretende Pfeffergas lässt sich auch schlecht zielbringend an die Person bringen, ist ja auch klar wie will man einen CS Nebel lenken?

    Dazu ist dieser CS Nebel wie beim Spray sehr windanfällig, heißt die Reichweite kann sich bei stärkerem Wind sehr minimieren und die Gefahr besteht das wenn man gegen den Wind schießt, sein eigenes CS Gas einamten bzw. ausgesetzt ist.

    Wenn du mir das nicht glauben willst schau mal auf den Youtubekanal von bfgguns vorbei!

    Der Jet Protector verschießt hingegen ein Gelartige CS Masse. Diese ist weniger anfällig für Wind und lässt sich auch zielsicher an die Person bringen. Dazu haftet das Gel an der Person, der Gasnebel verflüchtigt sich schneller.

    Die Menge des Protector ist mit den Nachladekartuschen nicht begrenzt und 2 Schüsse sollten im Normalfall ausreichen.

    Was jetzt besser ist muss jeder selber wissen, toll finde ich es aber nicht vom Gesetzgeber auf dieses Spielzeug zurückgreifen zu müssen :(

  6. Ich besitze eine record cop ,eine handliche & zugelassene gas/schreckschuss Waffe welche eine Reichweite von fast 6 Metern bei Gebrauch von peppermunition vorweist…. Zu verstauen ist sie nicht leicht und in der öffendlichkeit nur mit einem „kleinen“ Waffenschein zu führen weitere Nachteile sind mir nicht bekannt.
    Im falle einer Verurteilung bei Notwehr wird wohl jeder Richter das selbe Strafmaß verkünden …..aber noch empfehleswerter sind Elektroschocker 😀

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