Gaspistole

Gaspistolen sind Abwehrmittel, die das Aussehen einer Schusswaffe haben. Bei Auslösung wird ein Gasgemisch abgegeben. Im Regelfall handelt es sich um CS-Gas bzw. Tränengas.

gaspistoleEine Gaspistole wird mit mehreren Patronen geladen. Anschließend kann durch Auslösung mehrmals ein Gasgemisch abgegeben werden. Das Tränengas bzw. CS-Gas soll dann Angreifer in die Flucht schlagen.

Das Problem liegt in der Handhabung der “Waffe”. Im Ernstfall kann das Gerät leicht gegen das Opfer verwendet werden. Bei Auslösung nahe am Körper entsteht ein großer Druck, was zu schweren Verletzungen der Haut führen kann.

Weiterhin ist eine Gaspistole auffälllig und kann schwerer verdeckt getragen werden. Sieht der Angreifer die Pistole, kann es zur Eskalation kommen. Ein weiteres Problem: Auch Unbeteiligte können zunächst nicht unterscheiden ob es sich um eine echte Waffe handelt. Eine echte Gefahrenquelle, auch beim Kontakt mit der Polizei!

Rechtliches

Der Erwerb einer Gaspistole ist erlaubnisfrei. Zum Führen wird der “kleine Waffenschein” benötigt, den man sich bei seiner örlichen Behöre beantragen kann. Dieser Waffenschein muss immer mitgeführt werden.

Fazit:

Unhandlich, gefährlich, kompliziert – Gaspistolen sind als Selbstverteidigungsmittel nicht geeignet. Wir raten ab.

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