Messer
Immer wieder wird u.a. in Internetforen diskutiert, ob ein Messer zur Selbstverteidgung sinnvoll ist.
Um das Ergebnis dieser Frage gleich vorweg zu nehmen – wir raten dringend ab, ein Messer mit sich zuführen. Zum einen besteht immer die massive Gefahr, mit einem Messer in Konflikt mit dem Gesetz zu geraten. Ein Messer kann je nach Beschaffenheit unter das Waffengesetz fallen. Ein solches Messer mitzuführen kann dann eine Straftat darstellen. Betroffen sind hier z.B. Butterflymesser.
Neben den rechtlichen Aspekten gibt es aber noch andere Gründe, die gegen ein Messer sprechen. Nur bei gutem Training kann ein Messer sicher gehandhabt werden. Da die Messerträger diese Kenntnisse oft nicht besitzen, ist es besonders gefährlich ein Messer einzusetzen. Letztendlich kann ein Messer nämlich immer gegen den Angegriffenen eingesetzt werden. Dann wird die vermeintliche Sicherheit zu einer echten Gefahr und der Angreifer kann sich einen Vorteil erarbeiten!
Zu guter letzt ruft ein Messer quasi immer große Verletzungen hervor. Dies führt zu erheblichen Problemen bei einer anschließenden Gerichtsverhandlung. Im schlimmsten Fall wird das Opfer strafrechtlich verurteilt (Geld oder sogar Freiheitsstrafe) und zusätzlich drohen zivilrechtliche Forderungen (Schmerzensgeld). Sie sollten es deshalb vermeiden, ein Messer zum Zwecke der Selbstverteidgung mit sich zu führen.



[...] Thema kürzlich unter die Lupe genommen. Messer zur Selbstverteidigung sind gefährlich für alle. Kurz zusammengefasst ist es eine Gefahr für den Angegriffenen als auch [...]
Hallo,
ich stimme zu, dass man sich mit einem Messer schneller rechtliche Probleme einhandelt, als mit einem Tacitcal Pen, Kubotan, Pfefferspray, etc..
Auch das mit den großen Verletzungen ist nicht anzuzweifeln, ein Messer ist zerstörend.
Allerdings möchte ich sagen, dass absolut JEDE Waffe in einem realen Angriff gegen das Opfer verwendet werden kann. Wichtig ist, dass man die Waffe, die man zur Selbstverteidigung wählt, kennt. “Ziehen”, Öffnen (wenn nötig wie z.b. bei einem Einhandmesser oder Pfefferspray), und der Einsatz gegen den Angreifer müssen gelernt sein. Das betrifft alle Waffen, nicht nur ein Messer.
Sie sagen der Messerumgang muss gut trainiert sein.
Da stimm ich, wie schon erwähnt zu, aber das ist kein schlagendes Argument gegen das Messer zur Selbstverteidigung, denn dann müsste von diesem Punkt her auch das Pfefferspray abgelehnt werden, oder der Druckstock.
Ich behaupte, dass ein Laie in einer Ernstsituation unter Stress sich eher mit dem Messer verteidigen kann, als mit Pfefferspray oder Druckstock.
DENN wildes Herumgesteche mit dem Messer im Gerangel verursacht massive Wunden, egal wo es trifft.
Jeder kann mit einem messer stechen, dazu bedarf es keiner Übung. (Geben sie jemanden ein Messer und sagen es soll auf ein Kissen einstechen – sie werden sehen, das Kissen wird zerflettert sein) Wenn es trifft ist der Kampf meistens entschieden.
Mit dem Druckstock muss man da schon etwas gezielter arbeiten. Durch Schläge oder Drücken auf wahllose stellen ist sehr ineffektiv.
Um wirkung zu erzielen muss auf den kopf oder hals geschlagen werden. Auch wenn es unter einer Trainingssituation schmerzen mag, ein aggressiver Angreifer mit Adrenalin im Blut wird diesen eher leichten Schmerz (im Vergleich zu einem Messerstich) kaum bemerken und weiterhin angreifen.
Sprich hier ist (eig) mehr Training von nöten.
Beim Pfefferspray muss das Zielen geübt werden, ganz klar. Ist aber im Nahkampf schwer einzusetzen, da man sich auf kurze Distanz selbst in Gefahr bringt.
Soweit meine Meinung dazu.
Stephan