Schlagstock

Ein Schlagstock ist eine Hiebwaffe aus Metall, Holz oder Gummi. Durch die Verstärkung der Muskelkraft soll ein Angreifer kampfunfähig gemacht werden.

schlagstockEin Schlagstock ist als Selbstverteidigungswaffe eher ungeeignet. Die Stöcke sind nicht nur unhandlich und schwierig zu verstauen, sie sind meist auch mehr oder weniger schwer. Für ungeübte Nutzer ist es fast unmöglich, sich nicht entwaffnen zu lassen. Ein regelmäßiges Training wäre erforderlich, was aber in den allermeisten Fällen nicht möglich sein wird.

Weiterhin ist eine schwere Verletzung des Täters wahrscheinlich. Dies könnte anschließend je nach Fall zivilrechtliche Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Im entgegengesetzten Fall ist nach einer Entwaffnung des Opfers durch den Täter eine Verletzung des Opfers wahrscheinlich.

Fazit: Ein Schlagstock ist als Mittel zur Selbstverteidigung äußerst unpraktisch und eher nicht zu empfehlen. Zu schwer wiegen die Nachteile im Gegensatz zu anderen Mitteln der Selbstverteidigung.

8 Responses to “Schlagstock”

  1. „schwierig zu verstauen“ : Teleskopstöcke
    „Für ungeübte Nutzer ist es fast unmöglich, sich nicht entwaffnen zu lassen“ : blanker stuss. wenn man die waffe unmittelbar nach dem ziehen einsetzt hat selbst ein meister nicht die zeit zu entwaffnen. und das nötige mass an übung beschränkt sich darauf, die waffe zu ziehen und den ersten schlag zu machen. in 99% der kämpfe ohne rüstung entscheidet der erste schlag.

  2. Egal welches Ding du vor hast in einer Selbstverteidigungssituation zu benutzen, ohne Training lass es sein. Häng dir eine gute Signalpfeife ( z.B. aus dem Tauchshop ) um den Hals und benutze die stärkste Waffe die es gibt: das Gehirn.

  3. Wenn Sie selbst entsprechend kräftig und sportlich sind mag das sein (und auch dann ist es wohl noch fraglich). Aber wenn SIe einem Angreifer körperlich unterlegen sind, nimmt der Ihnen so einen Stock mit Leichtigkeit ab, wenn Sie nicht ganz genau wissen, was Sie tun.

  4. @abc: Der Besitz von Teleskopschlagstöcken ist zwar erlaubt, das MITFÜHREN aber VERBOTEN! Das können Sie sogar bei Wikipedia nachlesen… Außerdem: Für Menschen, die körperlich fit sind, mag der Schlagstock nützlich sein – allerdings können diese Menschen auch alle anderen Selbstverteidigungswaffen benutzen und sind im Zweifel mit Pfefferspray und Co. auch rechtlich auf der sicheren Seite. Für Menschen, die körperlich weniger fit sind (z. B. manche Senioren) taugt ein Schlagstock gar nichts. Auch in diesem Fall ist ein Pfefferspray wesentlich sinnvoller!

  5. Das Problem bei Schlagstock, Kubotan, Schlagring und ähnlicher Dinge ist dass einfach Übung und eine gewisse Brutalität erforderlich ist. Auch gute Nerven gehören dazu, sonst wird die Wirkung verfehlt oder ggf. überzogen! Viele Menschen haben selbst in Notsituationen Hemmungen mit der nötigen Kraft zuzuschlagen!
    Es geht mir nicht darum ob die Dinge zugelassen sind oder nicht, in der Hand eines erfahrenen Kämpfers ist ein Schlüsselbund schon eine schlimme Waffe!
    Für ungeübte, vielleicht ältere und schwächere Menschen würde ich immer Pfefferspray bevorzugen! Habe ich z.B. in der Tasche, auf längeren Touren gerade im Ausland in der Satteltasche noch einen Elektroschocker und Handschellen!

  6. Der Teleskopschlagstock ist in Österreich in der Öffentlichkeit erlaubt, dennoch verboten bei offenen Veranstaltungen mitzuführen. Ich bin ein Fan von Kugelschreibern oder Zeitungen die auf der Straße oder bei sonstigen körperlichen Bedrohungen sehr effektiv sein können (allerdings nur wenn man weiß wie sie zu benutzen sind )

  7. Es gibt an sich kaum legale wirksame mittel. Pfefferspray darf nur gegen Tiere eingesetzt werden. In Notwehr zwar auch gegen Menschen, keine Frage. Aber wieso trug man es mit sich? Gegen Hunde? Ja klaaaar. Teleskopschlagstock wäre eine alternative. Leider ist auch das führen hier verboten. Kubotan sind nur effektiv wenn man weiß was man tut. Eine legale Lösung wäre hier das cs-Gas. Die Verwendung gegen Menschen ist erlaubt. Ebenso der Besitz. Ausnahme hier ist das führen während Veranstaltungen. Hier besteht der Nachteil der Immunität des Täters. Alkohol und drogeneinfluss vermindern die Wirkung.

    Fazit: statt alles blindlinks zu verbieten sollte der Staat lieber gewisse Kontrollen beim Erwerb einführen und somit dem Bürger mehr mittel zur Selbstverteidigung an die Hand zu geben. Denn die Polizei kommt letztlich erst wenn was passiert ist. Da ist es aber dann vllt zu spät. Kleiner Tipp noch von mir. Im Zweifelsfall hilft ein guter selvstverteidigungskurs weiter. Und das auf längere zeit. Das verändert das auftreten extrem und man fällt seltener ins opferschema 😉

  8. Am besten ist doch, man läuft einfach weg wenn es brutal wird. Oder man läßt alles einfach über sich ergehen, denn dann tut es am wenigsten weh und man ist auf der sicheren Seite.

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